Enrico Kahl ( Enrico Kahl )





Student sein ist geil, nur studieren ist scheiße.

Veröffentlicht am 21 Mar. 2012 Kommentar(e): 5


Wenn man als Student sein Leben nicht auskostet, was Parties, Konsum von seltsamen Zeugs und ähnlichen betrifft, hat echt was falsch gemacht. Aber darüber will ich jetzt gar nicht schreiben. Vielmehr soll es darum gehen, welche Vorteile man als Student so hat.
"Damit ihr vernünftig arbeiten könnt, bekommt ihr die CS-Suite von Adobe zur Verfügung gestellt." sagte der Prof in der Vorlesung Industrial Design. Wie großartig, dachte ich mir, endlich mal vernünftige Software, und das gratis. Und so kam es, dass ich nun im Besitz der Studentenversion von CS3 war. Aber dies war nicht der einzige Vorfall. Mit anderer Software ging es ganz ähnlich. Na jedenfalls besitze ich, umgerechnet in den Verkaufspreis der Software, einen Laptop im mindestens fünfstelligen Wert.
Hinzu kommt, dass große Softwareunternehmen wie Microsft oder Autodesk den Studenten gratis ihre Software zum arbeiten "quasi" aufzwingen. MSDNAA, oder neuerdings DreamSpark, ein Angebot von Microsoft, erlaubt es kostenfrei Betriebssysteme und allerhand andere, teilweise auch nützliche Software, zu downloaden. Erst neulich wurde mir von Autodesk erzählt und ich testete gleich die Software auf deren Seite. Seitdem zieren Icons von Maya und 3DS Max meinen Desktop, neben SketchBookPro, oder was man sonst noch so benötigt.
Allgemein hat sich dadurch das ...
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Tja, so ist es halt...

Veröffentlicht am 15 Mar. 2012 Kommentar(e): 2


Da wechselt man seinen Blog zu Googles Blogspot-Service und die Leserschaft geht gegen Null. Auf DN bekommt man wenigstens ab und an mal Feedback, aber bei Blogspot...
Nun ja, es ist sicherlich so, dass man unter einer enormen Menge an Blogs einfach nicht so richtig zur Geltung kommt. Die Top-Ten der angesagtesten Blogs bei Bloglovin.com handeln von Mode, Reise und Beziehungen. Logische Konsequenz: enteweder ist eine Mehrzahl der Leser und Blogger weiblich oder ich irre in meiner Menschenkenntnis. Ganz ehrlich, mich interessieren diese Themen kaum und mein Mitteilungsbedürfnis bezüglich solcher Inhalte tangiert gegen Null.
Was also ist das Geheimnis eines erfolgreichen Blogs? Wie erhält man eine solche Blogosphäre (Leserschaft, und andere Blogger)?
Ich weiß es nicht genau. Ich gebe zu, dass mein Blog thematisch irgendwie alles Mögliche enthält und keine klares Thema definiert, aber das zeugt eher von meiner selbst als von Einseitigkeit (wie die Mode-Blogs). Wahrscheinlich ist es mangelnde Werbung. Deswegen habe ich mein Blog auf allen möglichen Seiten verlinkt. Trotzdem erreicht man so auch keine weiteren Leser... Oder sollte ich vermehrt auf QR-Code-Sticker setzen und ähnliche Guerillia-Werbestrategien?
Es macht keine Spaß etwas zu ...
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Neue Erkenntnisse

Veröffentlicht am 2 Jan. 2012 Kommentar(e): 3


Habe mir mal ein paar Copics zugelegt und ein bisschen rumexperimentiert. Ich kann diese Stifte nur weiterempfehlen. Sie sind zwar etwas teuer, lohnen sich aber, je nach dem man sie einzusetzen vermag. Schnelle Schattierungen für Skizzen zum Beispiel
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lange nix mehr gepostet

Veröffentlicht am 16 Sep. 2011 Kommentar(e): 0


Sommerpause vorbei und neuer Input muss verarbeitet werden.
Allerdings nicht hier sondern auf einem anderen Blog.


viel Spaß damit
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Etwas ideenlos

Veröffentlicht am 28 Apr. 2011 Kommentar(e): 3


Steige am Rostocker Bahnhof in den Zug nach Wismar. Der Zug ist voller als sonst, liegt wohl am längeren Wochenende bedingt durch die Osterfeiertage. Setze mich gegenüber einer nett aussehenden jungen Frau, eventuell eine Studentin. Ihre großen Halbschalenkopfhörer signalisieren mir, dass sie keinen verbalen Kontakt möchte und wohl lieber ihrer Musik lauscht. Das macht die Kontaktaufnahme schwierig. Um interessanter zu wirken, hole ich mein Skizzenbuch und Schreibzeug raus und beginne diese Zeilen zu schreiben. Dabei gucke ich abwechselnd zu ihr und in mein Buch und schreibe etwas. Diese Geste bleibt ihr auf Dauer nicht verborgen.
Sie nimmt ihre Kopfhörer ab und spricht mich an: „Darf ich fragen warum sie mich so seltsam angucken und dann immer irgendwas aufschreiben?“.
Sage ihr, dass ich gleich antworten würde, müsste aber kurz noch eine Kleinigkeit aufschreiben. Dann erzähle ich ihr, dass ich ab und an mal Kurzgeschichten schreibe und sie in der Jetzigen sogar die Hauptrolle spiele.
„Aha“, sagt sie und setzt ihre Kopfhörer wieder auf.
Na toll, denke ich. Wie introvertiert muss man eigentlich sein um so einen desinteressierten Lebensstil zu äußern? Tja, und nun sitze ich hier im Zug nach Wismar und weiß nicht was ich schreiben soll.
Die Tristesse des Alltages ist der Killer für Inspiration und Abwechslung. Na gut, muss ich wohl die Geschichte selbst weitererfinden.
Der Zug bremst zum Halt am nächsten Bahnhof. Dadurch kullert ein dickes Kind den Gang entlang.
End ...
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eines Abends

Veröffentlicht am 2 Feb. 2011 Kommentar(e): 1


Es ist wieder einer solcher Abende, man sitzt vor seinem Laptop an Word und weiß nicht was man so schreiben soll. Spontan schmeißt man etwas Schnittlauch mit Tilsiter Käse ein und legt eine Pink-Floyd-CD in die Anlage und urplötzlich findet man sich in einer sehr unwirklichen Welt wieder. Andere Menschen nehmen Halluzinogene oder Drogen um ihr Bewusstsein zu stimulieren, mir reichen die oben genannten Sachen. Die Kombination der Akustik und des Geschmacks lassen einem die Realität vergessen. Da kommen einem die abgefahrensten Ideen in den Sinn.
Zum Beispiel irgendwelche sinnlosen Sätze, welche man dann so aufschreibt. Warum sind die drei häufigsten Farben in der Bildzeitung eigentlich Rot, Schwarz und Weiß? Genauso wie die Flagge des Iraks. Oh nein, ich drifte schon wieder in eine paranoide Weltsicht, beeinflusst durch den westlichen Lifestyle und der Angst vor weltfremden und egoistischen Kulturen aus dem Osten. Ich hoffe die Marokkaner aus unserem Studiengang haben meine aus Langweile gekritzelten Mohammed-Karikaturen nicht missverstanden…
Wusstet ihr eigentlich, dass pro Minute eine Fläche von ca. dreißig Fussballfeldern an Regenwald abgeholzt wird. Und die G8er kümmern sich mit Vorliebe um politische und religiöse Probleme in aller Welt. Menschen gibt es ja genug auf der Welt, aber um Natur macht man sich zum Wohle kapitalistischer Wirtschaftsriesen und der konsumgeilen Gesellschaft weniger Sorgen. So, genug für heute, die Wirkung vom Tilsiter Käse lässt nach un ...
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Und wieder ein genialer Coup 2

Veröffentlicht am 12 Jan. 2011 Kommentar(e): 0


Sonntag, 2. Januar. Alle Feiertage sind überstanden und es geht zurück nach Wismar, weil meine vorlesungsfreie Zeit auch abgelaufen ist. Ich stehe im fahrenden und überfüllten Zug. Bin gerade dabei meinen Plan vorzubereiten (für die, die sich nicht erinnern: vorige Kurzgeschichte).
Ich bin gerade dabei mein altes Ticket zu falten als mich der ebenfalls stehende Fahrgast links von mir anspricht: „Sagen sie, was wird das, wenn es fertig ist?“
„Wahrscheinlich ein Origami-Kolibri.“
Verblüfft schaut er mich an und fragt mich warum ich denn das Ticket dafür verwende. Erzähle ihm das Erlebnis meiner letzten Zugfahrt. Da er nicht der einzige stehende Fahrgast im Gang ist und keiner sonst spricht, habe ich das Gefühl, dass er nicht der Einzige ist, welcher meiner Erzählung lauscht. Einige gucken mich auch an und lächeln. Ein schönes Gefühl, andere Leute zu unterhalten.
Im Abteil hinter der Glastür sehe ich den Fahrkartenkontrolleur, der sich langsam in unsere Richtung hinarbeitet.
Die meisten im Gang gucken mich jetzt erwartungsvoll an. Ich prophezeie ihnen, dass mein erläuterter Coup klappen wird und kümmere mich um die letzten Feinheiten meines Kolibris. Dieses Origamimodell ist wohlgemerkt sehr schwierig zu entfalten. Da kommt auch schon der Fahrkartenkontrolleur in unser Abteil und fragt uns nach unseren Fahrkarten. Ich zwinkere den andern Fahrgästen zu.
Gerade stempelt er das Ticket von dem Mann ne ...
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Und wieder ein genialer Coup!

Veröffentlicht am 26 Dec. 2010 Kommentar(e): 2


Es ist Mittwoch, 22. Dezember. Gegen 12.30 Uhr betrete ich das Bahnhofsgebäude in Wismar. Heute fahre ich mit dem Zug nach Hause und ich brauche noch eine Fahrkarte. Hinter weihnachtlicher Dekoration finde ich dann auch irgendwann die DB-Mitarbeiterin an ihrem Schalter.
„Einmal nach Ribnitz-Damgarten West. Mit Bahncard 50.“ sage ich.
„Wollen sie Punkte sammeln?“
„Ja.“
Seitdem ich die Bahncard habe, sammle ich Punkte. Für jeden bezahlten Fahrkarteneuro gibt es einen Punkt. Diese kann ich dann gegen tolle Preise eintauschen. Für 1000 Punkte kriege ich zum Beispiel ein Maniküre-Etui oder einen Kinogutschein für zwei Personen. Rein rechnerisch muss ich dafür aber noch mindestens 4 Jahre Bahn fahren, kann also noch dauern.
Vorrauschauend wie ich bin lege ich ihr den Fahrkostenbetrag passend hin: 7,75€.
„Macht dann 7,90€!“
„Öh…?“
„Ja, da fehlen noch 15cent.“
„Warum kostet das plötzlich 7,90€?“
„Naja, mit der Umstellung des Nahverkehrs mussten die Preise erhöht werden.“ sagt sie mit einem süffisanten Blick auf mein Kleingeld.
„Ah ja.“ entgegne ich ihr schlagfertig und durchwühle mein Portemonnaie nach dem fehlenden Kleingeld.
„Kann es sein, dass die Bahn relativ häufig ihren Nahverkehr umstellt?“
Sie reicht mir das Ticket und wünscht mir schöne Feiertage. Danach ignoriert sie mich.
Aha, sie möchte also nicht mit mir über die häufige Umstellung des Nahverkehres diskutieren.
Ich steige in den Zug. Kaum hingesetzt, überkommt mich der Drang etwas Origami zu falten. ...
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Ich träumte vom Essen

Veröffentlicht am 17 Dec. 2010 Kommentar(e): 0


Donnerstagmorgen. 6.20Uhr.
Kann nicht mehr schlafen. Mein Bett ist irgendwie kratzig. Gestern Abend war es noch schön kuschelig. Untersuche dieses seltsame Phänomen genauer. Finde einige Sonnenblumenkerne und Brotkrümel auf dem Bettlaken. Wie kommen diese, quasi über Nacht in mein Bett?
Mich beschleicht das Gefühl ich sei nicht allein in meinen vier Wänden.
Durchsuche mein Zimmer nach dem heimlichen Mitbewohner. Im Schrank mit meinen Nahrungsmitteln fehlt das Sonnenblumenkernbrot. Aha.
Erste Zusammenhänge erschließen sich mir. Irgendwer hat mein Sonnenblumenkernbrot in meinem Bett gegessen.
Die Haustür war über Nacht abgeschlossen. Ich bezweifle langsam meine Theorie mit dem mysteriösen Mitbewohner. Vielleicht liegt ja die Ursache auch bei mir selbst. Habe auch so ein seltsames Völlegefühl. Kann mich aber nicht erinnern im Bett Sonnenblumenkernbrot gegessen zu haben.
Bin ich schizophren? Oder Schlafwandler? Bin ich überhaupt wach? Oder ist das wieder einer meiner konfusen Träume?
Seit ich den Film Inception gesehen habe, stelle ich mir häufiger solche Fragen, besonders in total langweiligen Vorlesungen. Denke dann immer, dass mein Unterbewusstsein mich bestrafen möchte oder ein fremder Gedanke mich ärgert.
Na ja, wobei. Also insgeheim hab ich schon immer den Wunsch meinem Alltag vom Bett aus zu regeln, quasi aus dem Liegen heraus. So auch die Nahrungsaufnahme. Hätte ich geahnt, dass sich dieser Wunsch so manifestiert, in einem verkrümelten Bett, ich hätte meine Pr ...
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Und da war es geschehen

Veröffentlicht am 1 Dec. 2010 Kommentar(e): 3


Ich glaube das Q war hier links oben, daneben das W und das E. Schon blöd wenn alle Buchstaben der Tastatur die gleiche Form und Größe haben. Leertaste, Shift und Enter konnte ich ganz schnell wieder einbauen. Aber die Buchstaben, nun ja. Muss ich wohl noch ein bisschen knobeln.
Sicherlich bedarf es einer Erklärung um diesen Umstand zu verdeutlichen:
Angefangen hat alles damit, dass ich nicht nur auf dem Teppich staubsauge. Halt, Stopp. Ich muss noch weiter in die Vergangenheit damit der Zusammenhang ersichtlich wird.
Ich gucke sehr gern Filme. Da ich kein anderes Abspielgerät für DVDs habe außer meinen Laptop und neben dem Filmegucken auch ganz gern was esse, kam es letztendlich zur zunehmenden Verkrümmelung meiner Tastatur. Einige Tasten ließen sich nicht mal mehr richtig drücken, was meine PC-Nutzung bis auf wenige Resttasten sehr einschränkte. Abhilfe musste her.
Einen neuen Laptop kaufen fiel wegen Geldmangel schon mal flach. Tja, also den alten reparieren, quasi reinigen.
Mit dem Staubtuch war da ganz schlechtes rankommen. Als nächste Alternative fiel mir dann der Staubsauger ein…
Einmal rüber gesaugt und die Krümmelei war weg, die Tasten leider auch.
Der Inhalt eines Staubsaugerbeutels ist sehr interessant. Habe neben meinen Tasten auch Büroklammern, Kronkorken und sogar Kleingeld gefunden.
So, und nun sitze ich hier und versuche alles richtig einzubauen. Nicht mal im Internet kann ich recherchieren, kann ja mein Passwort nicht eingeben, weiß nicht an welch ...
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